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  • © Bild: Tomas Riehle

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So begann alles...

Der historische Nordsternturm entstand Anfang der 1950er Jahre. Er befindet sich im Herzstück des ehemaligen Zechenensembles um die Schächte 1 und 2. Das denkmalgeschützte Gebäude beherbergt in seinen Bestandsetagen noch heute imposante Fördertechnik aus den Zeiten der Steinkohlengewinnung.

Der von dem Industriearchitekten Fritz Schupp entworfene Förderturm in Stahlskelettbauweise mit Ziegel- und Glasausfachung und erhaltener Turmförderanlage ist heute ein seltener Repräsentant der Bergbauarchitektur der Nachkriegszeit. Nur drei der von Fritz Schupp in dieser Zeit realisierten Fördertürme sind erhalten, der Nordsternturm ist der einzige, der für Besucher geöffnet ist.

Der Nordsternturm ist zum einen selbst Exponat der Industriekultur im Ruhrgebiet, dient heute zum anderen aber auch als kraftvolle, inspirierende Kulisse für eine Ausstellung über das Gelände und die Etappen seiner Veränderung: Die Etagen 11 bis 5 des Turms nutzt heute das Nordstern-Museum.